Fünf gute Gründe: über (Kreis-)Grenzen hinweg denken, diskutieren und planen

9. Juni 2021

Bis an unsere Grenzen sind der CDU-Bürgermeisterkandidat Dirk Rentz und ich für die gemeinsame Sache gegangen: ein Radweg zwischen Wehnsen und Dedenhausen. Wir trafen uns an der Schnittstelle zwischen der Gemeinde Edemissen und Uetze zu einem Gespräch entlang der Kreisstraße. Die schmale und scharfkurvige Straße bei gleichzeitig fehlendem Radweg macht es umweltbewussten Zugpendlern nach Hannover bzw. Wolfsburg schwer, sicher zum Bahnhof nach Dedenhausen zu gelangen.

Wie komme ich auf dem Land schnell und sicher von A nach B, ohne ständig ins Auto steigen zu müssen? Als klimafreundliche und kostengünstige Alternative begeistern sich immer mehr Menschen bei uns zu Hause – nicht zuletzt durch die Aktion ‚Stadtradeln‘ – fürs Radfahren. Wir brauchen hierfür gute, vernetzte und sichere Radwege. Dabei dürfen wir nicht nur auf die Wege in unserer Gemeinde schauen, sondern wir müssen über Kreis-Grenzen hinweg denken, diskutieren und planen.

Dem pflichtet der CDU-Kandidat für den Hauptverwaltungsposten in der Gemeinde Uetze, Dirk Rentz bei:

„Heute und künftig mobil sein, heißt auch, verschiedene Verkehrsträger miteinander zu vernetzen. Ich sehe Potential bei einem Radweg zwischen Wehnsen und Dedenhausen das Fahrrad mit der Schiene zu verbinden. Ebenfalls würde sich die Parkplatzsituation – gerade in den Sommermonaten – am Bahnhof Dedenhausen entspannen, wenn mehr Menschen mit dem Drahtesel anreisen würden. Diesen kann man im Zug mitnehmen, um an der Zielstation weiterzufahren. Ein zusätzliches Plus also, um das Auto mal in der Einfahrt stehen zu lassen.“

Wichtig ist für uns die gemeinsame Kommunikation in Richtung des Landkreises Peine und der Region Hannover. Denn die Straße zwischen Wehnsen und Dedenhausen ist eine Kreisstraße bzw. hier laufen zwei Kreisstraßen zusammen. Daher stehen diese Gebietskörperschaften in der Verantwortung für solch ein Projekt.

„Weil uns dieses Thema so wichtig ist, wollen wir als CDU entsprechende Mittel aus dem Gemeindehaushalt bereitstellen. Obwohl es nicht in unserer originären Verantwortung liegt, wollen wir das Signal geben: wir unterstützen, wir helfen, wir packen im Rahmen unserer Möglichkeiten mit an!“, ergänzt der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Edemissen Hans-Jürgen Giere. In der Vergangenheit habe sich die Kommune immer wieder am Radwegeausbau beteiligt, obwohl es eigentlich nicht zu ihren Aufgaben gehöre.

Das Engagement der Bürger vor Ort für einen solchen Radweg ist hoch. Für eine Verbesserung des Radnetzweges zwischen den Ortschaften setzt sich die Arbeitsgemeinschaft Wehnsen, Eickenrode und Plockhorst (kurz: WEP-AG) ein.

Wir haben gesehen, wie gut die Zusammenarbeit beim Radweg zwischen Eddesse und Dollbergen geklappt hat, dies würde ich mir auch für die Verbindung Wehnsen – Dedenhausen wünschen. Denn dieses Projekt ist auch den Menschen vor Ort in Wehnsen, Plockhorst und Eickenrode ein Herzenzanliegen. Hierfür macht sich die WEP-AG schon seit Jahren stark und das haben die Engagierten in einem gemeinsamen Gespräch mit mir nochmals betont.